Fused Deposition Modeling (FDM)

Fused Deposing Modeling

Das FDM Verfahren basiert auf dem sogenannten Schmelzschichtungsverfahren, bei dem ein schmelzfähiges Filament, meist Kunststoff oder Wachs, fast flüssig erhitzt wird und mittels einer Düse Modellschichten aufbaut.
Bei diesem Verfahren besteht zudem die Möglichkeit, während des Aufbaues, rausragende Bauteile durch Stutzstrukturen stützen zu lassen, die sich im Nachhinein zum Beispiel durch Alkohol auflösen lassen.

  1. Die zu druckende CAD Datei wird als STL Datei an den Drucker gesendet.
  2. Der Kunstoff- oder das Wachs- Filament  befindet sich auf einer Spule und wird durch den Extruder in das Hotend geschoben und  bis zu einem fast flüssigem Punkt erhitzt.
  3. Es entsteht ein feiner Faden, der gemäß der CAD-Datei festgelegten Struktur, schichtweise aufs Druckbett aufgetragen wird.
  4. Als Baugrundlage wird ein Punktraster gedruckt, das komplett an der Bauplattform anhaften muss um eine stabile Baugrundlage zu gewähren.
  5. Durch eine zweite Düse können Stützstrukturen hinzugefügt werden, die komplexe rausragende Bauteile während des aushärten stabilisieren.
  6. Das Modell wird nach diesem Prinzip schichtweise aufgebaut, ausgehärtet und am Ende von den Stützstrukturen befreit.

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