Wachsausschmelzverfahren 

Gewinnung des Rohgusses

Das Prinzip des Wachsausschmelzverfahrens ist ein sehr altes, traditionelles Herstellungsverfahren zur Gewinnung von komplexen und aufwändigen Formkörpern. Es wird geschätzt, dass es spätestens seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. Anwendung im Metallhandwerk  fand. Hierbei handelt es sich um ein Formverfahren das speziell im Bereich Glas- und Metallguss zum Einsatz kommt.  Es eignet sich hervorragend zur Herstellung von Schmuckstücken und somit als hilfreiches Verfahren für jeden Goldschmied.

Ablauf:
  1. Die gewünschte Schmuckform, wird mit Hilfe unseres 3D-Druckers gedruckt. Dieser Vorgang spart Zeit, erhöt die Genauigkeit und senkt die Kosten für unsere Kunden.
  2. Das gedruckte Wachsmodell wird von unserer Gießerei durch einen Wachsstreifen oder Gusstift mit einem Gusskanal verbunden.
  3. Das Wachsmodell wird mit Formstoff zum Beispiel Gips ummantelt.
  4. Die entstandene Grünform wir unter Hitze ausgeschmolzen. Das Wachs wird somit aus dem Gips gebrannt und der entstandene Formhohlraum liefert die Grundlage für den Guss.
  5. Im Folgeschritt wird geschmolzenes Edelmetall in die Form gegossen und ausgehärtet.
  6. Die Gipsummantelung  wird zerschlagen und der Rohguss freigelegt. Man erhält die Basis für die Weiterverarbeitung des Schmuckstückes.



Wie geht es weiter...?
︎zum Finishing/ Nachbearbeitung

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